Der Psychiatriewegweiser soll eine Unterstützung für Betroffene, deren Angehörige aber auch Mitarbeitende der psychosozialen Versorgung sein. Der Psychiatriewegweiser will schnellstmöglich geeignete Hilfsangebote vor Ort zur Verfügung stellen.

Über Hilfsangebote in akuten psychischen Krisen hinaus will der Psychiatriewegweiser weitere Angebote aufzeigen, die das gesamte Spektrum und die Vielzahl an Möglichkeiten der Unterstützung abbilden. Der Zugang zu Hilfen soll so erleichtert werden.

Der Begriff der Krise wird für alle gesellschaftlichen Bereiche und themenübergreifend verwendet. So spricht man beispielsweise von der Bankenkrise, von der Blutdruckkrise aber auch von traumatischen, persönlichen oder suizidalen Krisen. Eine Krise in einem persönlichen psychosozialen Sinne entsteht dann, wenn sich eine innere und/oder äußere Belastungssituation so zuspitzt, dass eine Bewältigung aus eigenen Kräften nicht mehr gelingt und die Situation eskaliert. Wie dieser Zustand der Eskalation aussieht, kann sehr unterschiedlich sein und unterschiedlich lange andauern.

In psychosozialen Krisensituationen können diverse Einrichtungen oder Hilfen angesprochen werden, wie beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte, Selbsthilfegruppen, psychosoziale Beratungsstellen, sozialpsychiatrischer Dienst bis hin zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Besonders in akuten Krisen und außerhalb von Sprechzeiten (abends, nachts oder am Wochenende) ist es schwierig, an eine geeignete, verhältnismäßige und effektive Unterstützung zu gelangen. Hier will der Psychiatriewegweiser Orientierung bieten und durch seine Suchfunktionen auf alle zur Verfügung stehenden Hilfen in Ihrem Umfeld oder im Land Mecklenburg-Vorpommern hinweisen.

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